Ampel beim Schutzweg in der Reichenauer Straße soll Gefahren für Schulkinder entschärfen!
Utl: GR Gerald Depaoli: „Die Verkehrsstadträte Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Uschi Schwarzl müssen jetzt handeln, und dürfen der Gefahrenquelle bei Schutzweg in der Reichenau nicht mehr länger zusehen, bevor ein Kind von einer Straßen-bahn angefahren und möglicherweise schwer verletzt wird!“


„Gemäß § 9, Straßenverkehrsordnung, hat der Lenker eines Fahrzeuges, das kein Schienenfahrzeug ist, einem Fußgänger oder Rollstuhlfahrer, der sich auf einem Schutzweg befindet, oder diesen erkennbar benützen will, das unbehinderte und ungefährdete Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Im Klartext bedeutet das, dass ein Schutzweg, sobald er ein Schienengleis überquert, quasi kein Schutzweg mehr ist, und die Fußgänger, vor allem die Kinder, einer massiven Gefahr ausgesetzt sind!“, so GR Gerald Depaoli.
„Besonders dramatisch ist eine derartige Situation beim Schutzweg bei der Haltestelle Pauluskirche der Tramlinien 2 und 5 in der Reichenauer Straße, wo der Schutzweg über die Schienengleise der Tram unterbrochen wurde, und besonders die Schulkinder daher einer massiven höheren Gefahr ausgesetzt sind, auch wenn zu Stoßzeiten die Polizei dankenswerter darauf achtet, dass nichts passiert“, so GR Gerald Depaoli weiter.
„Über den Tag hinweg gesehen ist diese Sicherheitsmaßnahme zum Wohle der Verkehrssicherheit für die Fußgänger, vor allem aber jene der Kinder, nicht ausreichend. Aus diesem Grund hat das Gerechte Innsbruck bereits einen dringenden Antrag für die Errichtung einer Ampel beim Schutzweg bei der Pauluskirche eingebracht, welcher bereits bei der kommen-den Gemeinderatssitzung im Jänner in Verhandlung steht. Mit der Errichtung einer Ampel beim Schutzweg bei der Haltestelle Pauluskirche dürfen die Straßenbahn lt. Straßenverkehrsordnung selbigen nicht mehr queren, und der Schutz der Fußgänger, vor allem jener der Schulkinder, wäre zukünftig bestmöglich gewährleistet“, argumentiert Gemeinderat Ge-rald Depaoli.
„Die Verkehrsstadträte Bürgermeister Georg Willi (Ressortverantwortliche für Umwelt, Energie und Mobilität (Straßen- und Verkehrsrecht) und Stadträtin Uschi Schwarzl (ressortverantwortlich für Umwelt, Energie und Mobilität (Verkehrsplanung und Umwelt) müssen jetzt handeln, und dürfen der Gefahrenquelle beim Schutzweg in der Reichenau nicht mehr länger zusehen, bevor ein Kind von einer Straßenbahn angefahren und möglicherweise schwer verletzt wird,“ fordert GR Gerald Depaoli, welcher generell eine verkehrssicherheitstechnische Überprüfung sämtlicher Innsbrucker Schutzwege bei Schienengleisen der Tram zum Wohle der Verkehrssicherheit der Fußgänger als längst überfällig erachtet und dement-sprechend ebenso mit Nachdruck einfordert.