Das Gerechte Innsbruck hat die Magistratsdirektorin aufgefordert Vordienstzeiten von Günstlingen des Bürgermeister zu prüfen.
GR Depaoli:„Die Günstlinge von Bürgermeister Georg Willi müssen den tatsächlichen Vordienstzeiten entsprechend entlohnt werden, wie alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtmagistrat auch!“


„Es kann nicht sein, dass der 266-seitige Kontrollamtsbericht mit beinahe 70 (???) von der Kontrollab-teilung aufgedeckten Missständen keine Konsequenzen für den Bürgermeister, aber auch für seine Günstlinge hat. Ein einfach zu Tagesordnung übergehen und diesen Kontrollamtsbericht zu schubla-disieren, wird es mit dem Gerechten Innsbruck garantiert nicht geben“, so Gemeinderat Gerald Depaoli mit.
„Die heftige und durchwegs kritische Diskussion des Innsbrucker Gemeinderates über den skandalösen Kontrollamtsbericht über das Personalwesen im Stadtmagistrat ist daher für das Gerechte Innsbruck nur der Beginn, wenn es darum geht, die Günstlingspolitik von Bürgermeister Georg Willi im Innsbrucker Rathaus aufzuarbeiten und umgehend abzustellen. Das Gerechte Innsbruck hat daher die Magistratsdirektorin in einem Schreiben, welches auch allen Mitgliedern des Innsbrucker Gemeinderates zur Kenntnisnahme übermittelt wurde, unmissverständlich dazu aufgefordert, sämtliche Vordienstzeiten, bei welchen aus Sicht der Kontrollabteilung eine sehr großzügige Auslegung angewandt wurde, zu prüfen bzw. gegebenenfalls neu zu berechnen. Die Günstlinge von Bürgermeister Georg Willi müssen den tatsächlichen Vordienstzeiten entsprechend entlohnt werden, wie alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtmagistrat auch. Alles andere wäre nicht gerecht!“, teilt Gemeinderat Gerald Depaoli vom Gerechten Innsbruck mit.