Fakten im Masterplan Radverkehr 2030 widersprechen Aus-sagen von Stadträtin Uschi Schwarzl!
Utl.GR Depaoli: Entgegen den Behauptungen von Uschi Schwarzl ist der Lücken-schluss am Großen-Gott-Weg lt. Radmasterplan bereits für 2022 eingeplant!


„Wenn Stadträtin Uschi Schwarzl wenige Tage vor der Protestversammlung den betroffenen Anrainern per Presseaussendung mitteilen lässt, dass man das Radrouten-Projekt einer Verbindung von Sternwartestraße mit dem Großen-Gott-Weg dieses Jahr nicht mehr verfolgen wird, obwohl selbiges im Masterplan 2030 vorgesehen ist, ist das nicht besonders glaubwürdig, zumal die Fakten im Masterplan eindeutig eine andere Sprache sprechen“, gibt Gemeinderat Gerald Depaoli zu bedenken.
„Faktum ist, dass im Masterplan Radverkehr 2030, dessen Ausarbeitung lt. einer Anfragebeantwortung des Bürgermeisters auf eine Anfrage des Gerechten Innsbruck rund 11 Monate (???) Arbeitszeit im Stadtmagistrat in Anspruch genommen hat, in der Tabelle, prioritäre Schließung aller Lücken im hochrangigen Netz‘ der Lückenschluss am Großen-Gott-Weg angeführt ist. Faktum ist vor allem aber auch, dass lt. Masterplan Radverkehr 2030, Seite 98, ‚Infrastruktur ausbauen‘, der Lückenschluss Großer-Gott-Weg: Speckweg bis Sternwartestraße entgegen den Behauptungen von Stadträtin Uschi Schwarzl sehr wohl für das Jahr 2022 eingeplant ist. Hingegen ist die Errichtung des lt. Aussendung von Stadträtin Schwarzl prioritären Südring-Radweges lt. Masterplan erst für 2023 geplant“, teilt GR Gerald Depaoli mit.
„Es ist daher gut möglich, dass es sich bei der Aussendung von Uschi Schwarzl lediglich um einen neuerlichen Griff in die grüne politische Trickkiste handeln könnte, um die besorgten betroffenen Anrainer kurzfristig vor der Protestversammlung zu beruhigen. Es ist nicht auszuschließen, dass im Herbst 2022 mit dem Bau des Lückenschlusses am Großen-Gott-Weg trotzdem begonnen wird“, warnt Gemeinderat Gerald Depaoli, welcher dementsprechende konsequente gemeinderätliche Initiativen ankündigt, um die betroffenen Anrainer in ihrem Anliegen zu unterstützen.

Team Gerechtes Innsbruck