Depaoli:“ Die politische Schlussabrechnung für das Millionengrab am Patscherkofel erfolgt bei der nächsten Bürgermeister- und Gemeinderatswahl!“

„Auch wenn jetzt die Schlussabrechnung für den Neubau der Patscherkofelbahn vorliegen mag, ist das noch lange kein Grund zum Feiern. Im Gegenteil, eigentlich sollte Bürgermeister Georg Willi die Schlußabrechnung dazu nützen, die politische Verantwortung für das Millionengrab am Patscherkofel namhaft zu machen, anstatt den Versuch zu starten selbige mit der lediglichen Abberufung von Oppitz-Plörer als Vize-bürgermeistern ad acta zu legen!“, fordert GR Depaoli in einer Stellungnahme zur vorläufig vorgelegten Schlußabrechnung.
„Es kann nicht sein, dass nicht einmal der für den Neubau der Patscherkofelbahn zu-ständige ehemalige Baustadtrat Gerhard Fritz weiterhin gemütlich im Gemeinderat sitzt, und so tut, als ginge ihn das Millionengrab am Patscherkofel überhaupt nichts an! Es kann auch nicht sein, dass ÖVP und SPÖ sich von der politischen Mitverantwor-tung drücken, und sich vielleicht auch noch die ehemalige Bürgermeisterpartei „Für Innsbruck“ sich mit der Abberufung von Oppitz-Plörer als Vize-Bürgermeisterin ange-sichts des angerichten Finanzdesasters am Patscherkofel politisch ungerecht behan-delt fühlt“, so Depaoli.
„Gäbe es so etwas wie politischen Anstand innerhalb der Innsbrucker Regierungsparteien, die für den Neubau der Patscherkofelbahn politisch verantwortlichen Personen würden freiwillig die persönlichen Konsequenzen ziehen, und ihre politischen Ämter spätestens jetzt zurücklegen!“, so Depaoli weiter.
„Da es diesen politischen Anstand innerhalb der Innsbrucker Regierungsparteien nicht zu geben scheint, wird die politische Schlussabrechnung für das Millionengrab am Patscherkofel bei der nächsten Bürgermeister- und Gemeinderatswahl durch die Wähler erfolgen! Genau davor fürchten sich GRÜNE, FI, ÖVP und SPÖ, und genau deshalb wurschtelt die zerstrittene Stadtregierung weiter, anstatt sich ein längst über-fälligen Neuwahl zu stellen!“, schließt Depaoli.