Absage von BGM Georg Willi für den Neubau eines Recyclinghofes im Westen der Stadt widerspricht dem Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung!
Depaoli: „Die Absage von Georg Willi für den Neubau eines Recyclinghofes im Westen der Stadt ist nichts anderes als ein Koalitionsbruch!“


„´Wir suchen mit Nachdruck gemeinsam mit den Umlandgemeinden nach einem Standort und wollen die Umsetzung eines zweiten Recyclinghofes im Westen der Stadt.` Genauso steht es im Arbeitsübereinkommen 2018-2024 der Innsbrucker Stadtkoalition auf Seite 29. Wenn Georg Willi jetzt im Alleingang einem Neubau eines Recyclinghofes im Westen der Stadt eine Abfuhr erteilt, und ebenso im Alleingang irgendwelche Pläne zur Optimierung des Standortes in der Roßau präsentiert, so handelt es sich dabei schlichtweg um einen Koalitionsbruch, und man darf gespannt sein, ob die Koalitionspartner FÜR INNSBRUCK, ÖVP und SPÖ selbigen tatenlos hin-nehmen werden , oder ob sie endlich den Mut haben die dauernden Alleingänge des Bürgermeisters mit der Aufkündigung der zerstrittenen Stadtregierung zu beenden!“, so Gemeinderat Depaoli.
„Dem Bürgermeister sei ins grüne Stammbuch geschrieben, dass er nicht alleine dar-über entscheiden kann, ob ein Recyclinghof im Westen der Stadt gebaut wird, oder nicht! Darüber entscheidet immer noch der Gemeinderat, und Georg Willi soll endlich akzeptieren, dass nicht er, sondern eben der Gemeinderat das höchste beschließende Organ der Stadt ist!“, so Depaoli weiter, welcher bei BGM. Georg Willi massive De-mokratiedefizite ortet.
„Der Neubau eines Recyclinghofes im Westen der Stadt, den auch das Gerechte Innsbruck mittlerweile seit Jahren gebetsmühlenartig einfordert, ist ein längst überfälliges Infrastrukturprojekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Westen der Stadt, welches auch dringend benötigte Arbeitsplätze schafft. Der Neubau eines Recyclinghofes im Westen der Stadt würde auch den Verkehr entlasten, und somit auch wesentlich zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen!“, schließt Depaoli.