Gerechtes Innsbruck fordert Neuverträge bei Vorstandsgehältern der IKB und der TIWAG
GR Depaoli:” Die Vorstandsvorsitzenden und Vorstandsmitglieder der IKB und der TIWAG sollen mit gutem Beispiel vorangehen, und mittels eines Neuvertrages freiwillig auf einen Teil ihrer Vorstandsgehälter verzichten, zumindest solange bis der Strom- und Gaspreis für alle Tirolerinnen und Tiroler wieder leistbar ist!”


“Lt. Geschäftsberichte und Corporate-Governance-Berichte von IKB und TIWAG hat sich der 3-köpfige Vorstand der IKB seit 2020 eine Gehaltserhöhung von insgesamt 42.800 Euro gegönnt, der 3-köpfige Vorstand der TIWAG insgesamt eine Gehaltserhöhung in der Höhe von 51.900 Euro. Somit kostet der Vorstand der IKB den von den hohen Energiepreisen betroffenen Kunden mit Stand 2022 816.851,33 Euro jährlich, der Vorstand der TIWAG 1.247,677,36 Euro”, ärgert sich Gemeinderat Gerald Depaoli.
“Man darf also gespannt sein, welche Gehaltserhöhung sich die jeweiligen Vorstandsetagen von der IKB und der TIWAG für das laufende Geschäftsjahr 2023 gönnen, und das obwohl die Energiepreise für zigtausende Tirolerinnen und Tiroler kaum bis nicht mehr leistbar sind. Ebenso muss die Frage erlaubt sein, wieviel eigentlich Doppelverdiener DI Thomas Gasser, welcher im Vorstand der IKB und im Vorstand der TIWAG vertreten ist, jährlich verdient bzw. ob es sich bei den jeweiligen Vorstandsposten von DI Gasser um die bestbezahlten Teilzeitjobs bei der IKB und TIWAG handelt?”, so GR Gerald Depaoli, welcher
eine dementsprechende Anfrage an ‘IKB – Vorstandsvertreter’ Bürgermeister Georg Willi ankündigt.
“Auf alle Fälle sind die Vorstandsgehälter aufgrund der hohen Energiepreise für die Kunden der IKB und der TIWAG aus moralischen Gründen nicht mehr vertretbar. Die Vorstandsvorsitzenden und Vorstandsmitglieder sollen daher mit gutem Beispiel vorangehen, und mittels eines Neuvertrages freiwillig auf einen Teil ihrer Vorstandsgehälter verzichten, zumindest solange bis der Strom- und Gaspreis für alle Tiroler wieder leistbar ist”, fordert Gemeinderat Gerald Depaoli vom Gerechten Innsbruck. “Weils auch um soziale Gerechtigkeit geht.”

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